Notfallseelsorgerin fährt 500sten Einsatz

In den frühen Morgenstunden des 11.11.2019 wurde Notfallseelsorgerin Elke Gehrling zu ihrem 500sten Einsatz gerufen. Gemeinsam mit den Kameraden FFW Bingen war Frau Gehrling im Rahmen eines Verkehrsunfall tätig. Wir danken unserer Kollegin für die zahlreichen Einsätze und vielen übernommenen Bereitschaftszeiten in den vergangenen 19 Jahren.

Notfallseelsorgerin Elke Gehrling (zweite von links) bei ihrem 500sten Einsatz. Mit auf dem Bild: Kameraden der FFW Bingen.

Edwin Müller wird das Bundesverdienstkreuz verliehen

Heute wurde Notfallseelsorger Edwin Müller durch Frau Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Nicole Hoffmeister-Kraut, im Namen des Bundespräsidenten Frank-Walter-Steinmeier, das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Edwin Müller ist nicht nur im Landkreis Sigmaringen als Notfallseelsorger aktiv, sondern bringt seine Fachkompetenz in zahlreichen Arbeitskreisen und Ausschüssen auf Landes- und Bundesebene mit ein.
Die NotfallseelsorgerInnen des Landkreises Sigmaringen gratulieren zu dieser außergewöhnlichen und hohen Auszeichnung. Wir freuen uns, dass das langjährige Wirken und Vernetzen von Notfallseelsorger Edwin Müller zum Wohle anderer Menschen so eine entsprechende Würdigung der geleisteten Arbeit erfährt.

Neue Leiter / Fachberater PSNV ausgebildet

Elke Gehrling und Ralf Pröbstle absolvierten für die Notfallseelsorge Sigmaringen in Pfalzgrafenweiler an der DRK-Landesschule den Führungskurs: Leiter / Fachberater PSNV. Damit sind nun bereits sechs Mitglieder der Führungsgruppe qualifiziert und können bei überregionalen Ereignissen als Leiter PSNV eingesetzt werden.

Volksbank Bad Saulgau spendet Tagesdienstkleidung für Notfallseelsorger

Das Bild zeigt die Übergabe der Tagdienstkleidung durch Klaus Remensperger von der Volksbank Bad Saulgau an Winfried Fritz und Bernd Weinmann als Vertreter des Leitungsteams der Notfallseelsorge Sigmaringen und den weiteren Vertretern der Organisationen, die eng mit der Notfallseelsorge kooperieren.

Die Notfallseelsorge kümmert sich seit fast 20 Jahren um Betroffene bei Unglücksfällen im öffentlichen und privaten Bereich. Dabei arbeitet sie eng mit den Einsatzkräften der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei zusammen. Längst gehört es aber auch zu den Aufgaben der Notfallseelsorge, die Einsatzkräfte nach belastenden Einsätze zu unterstützen und zu beraten. Dabei  spielt die Vorbereitung von Einsatzkräften für derartige Belastungssituationen eine wichtige Rolle.

Für diese Tätigkeit benötigen die ehrenamtlichen Ausbilder der Notfallseelsorge entsprechende Dienstkleidung, die sie als Teil des Rettungswesens im Landkreis Sigmaringen erkennbar machen. Weil die Notfallseelsorge für diese Tätigkeit keine Gebühren erhebt, ist sie bei der Beschaffung der Schutzausrüstung und Dienstkleidung auf Spenden angewiesen.

Die Volksbank Bad Saulgau hat der Notfallseelsorge im Landkreis Sigmaringen einen hohen Betrag zur Beschaffung der Tagdienstkleidung zur Verfügung gestellt. Die Dienstkleidung wurde bei einem Treffen des Leitungsteams der Notfallseelsorge und Verantwortlichen der Einsatzorganisationen durch Vertreter der Volksbank Bad Saulgau übergeben (siehe Bild). Holger Beutel von der Polizei lobte die enge Zusammenarbeit, den gegenseitigen Austausch und das eingespielte Team, das einmalig sei in Baden-Württemberg. Klaus Remensperger, vom Vorstand der Volksbank in Bad Saulgau stellte die große Bedeutung der Notfallseelsorge heraus, die in schwierigen Situationen einen wichtigen Dienst am Nächsten leistet. Karl-Heinz Dumbeck, Gesamtkommandant der Feuerwehr Bad Saulgau wies auf die gute Organisation der Notfallseelsorge hin. Das Geld für die Dienstkleidung sei gut angelegt. Winfried Fritz vom Leitungsteam der Notfallseelsorge bedankte sich bei der Volksbank Bad Saulgau für die großzügige Spende und betonte, dass ein einheitliches Auftreten der Notfallseelsorge wichtig ist. Trotz des ehrenamtlichen Engagements sei es unerlässlich, professionell aufzutreten.

Hauptversammlung 2019

AG Notfallseelsorge im Landkreis Sigmaringen

Bürgermeister Magnus Hoppe dankte der Notfallseelsorge für die geleistete Arbeit im zurückliegenden Jahr 2018. Das Leitungsteam der Notfallseelsorge hatte zuvor die Arbeit in den Sektionen vorgestellt.

Die AG-Notfallseelsorge blickte in ihrer Hauptversammlung in Herbertingen auf das vergangene Einsatzjahr zurück. Die Kameraden der Feuerwehr Herbertingen waren in diesem Jahr Gastgeber für die AG Notfallseelsorge des Landkreises Sigmaringen. Im Kernbereich waren im Jahr 2018 die 21 ehrenamtlich tätigen Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger bei 183 Ereignissen im Einsatz. Darüber hinaus begleiteten die Fachkräfte des SbE-Teams Mitarbeiter/innen aus dem Rettungsdienst und der Feuerwehr nach einer Reihe von Einsätzen, die mit besonderen Belastungen für die Einsatzkräfte verbunden waren. Viel Engagement  floss im vergangenen Jahr in die Ausbildung neuer NotfallseelsorgerInnen, die im Rahmen der Versammlung in der AG-Notfallseelsorge willkommen geheißen wurden. Verabschiedet wurde nach langjähriger Tätigkeit Diakon Jürgen Knetsch, der sich in einer sehr emotionalen Rede für die gute Zusammenarbeit und das tragende Miteinander bei seinen KameradInnen der Notfallseelsorge bedankte. Mit Grußworten, die durchgehend das umfangreiche Engagement der AG-Notfallseelsorge und große Wertschätzung innerhalb der „Blaulichtfraktion“ und weit darüber hinaus betonten, beschlossen der Herbertinger Bürgermeister Magnus Hoppe im Namen der Komunen, Dekan Christoph Neubrand für die beiden Kirchen, Werner Stroppel vom Kreisfeuerwehrverband und der Leiter des Polizeireviers Sigmaringen Ulrich Neuburger den Abend.

Diakon Jürgen Knetsch bedankt sich bei den NotfallseelsorgerInnen und dem Leitungsteam für das gute Miteinander.
Winfried Fritz dankt Jürgen Knetsch stellvertretend für das Leitungsteam und alle NotfallseelsorgerInnen im Landkreis Sigmaringen.

Übung der Feuerwehr auf dem Heuberg 2019

Im Rahmen der jährlichen Großübung der Feuerwehren auf dem Truppenübungsplatz wirkte auch die Notfallseelsorge in diesem Jahr wieder mit einer Station mit. Im Rahmen der Einführung in die Stabsarbeit zeigten Mitglieder der Führungsgruppe der Notfallseelsorge Sigmaringen den teilnehmenden Feuerwehrgruppen auf, welche Funktionen die Psychosoziale Notfallversorgung im Rahmen der Stabsarbeit übernimmt. Hierbei wurde insbesondere auf die Unterscheidung der Psychosozialen Notfallversorgung für Betroffene (PSNV-B) und die Psychosoziale Notfallsversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E) hingewiesen.

Die Statistik für das Jahr 2018 liegt vor

Bei der Auswertung der Einsatzzahlen für das Einsatzjahr 2018 ergab sich eine ähnliche Anzahl an Einsätzen wie in den vorausgegangenen Jahren. Im folgenden Schaubild sind die Einsatzzahlen über die Jahre als auch die Auflistung der Einsatzstichworte zu sehen.


NotfallseelsorgerInnen besuchen THW

Bei einem gemeinsamen Übungstag konnten die Notfallseelsorger die Arbeitsweise des THW kennen lernen. Dazu waren einige ehrenamtliche Helfer des THW vor Ort und konnten den NotfallseelsorgerInnen einen umfangreichen Einblick in ihre Arbeitsweise und ihre Arbeitsgebiete gewähren.