Schon seit mehreren Jahren unterstützt das Diakonielädele Mengen regelmäßig die Notfallseelsorge im Landkreis Sigmaringen. Bei der Spendenübergabe am 16.01.2026 wurde die Notfallseelsorge Sigmaringen mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro bedacht. Die Spende kommt der Arbeit der Notfallseelsorge zugute, die Menschen in akuten Krisen- und Notsituationen begleitet und ihnen Halt gibt. Übergeben wurde der Betrag durch Anita Klawitter. Als Zeichen der Verbundenheit und der Wertschätzung erhielten die Mitarbeitenden des Diakonielädeles zwei Etageren mit besonders leckeren Süßigkeiten zum Genießen während der Arbeit. Die Notfallseelsorge bedankt sich herzlich für die finanzielle Unterstützung!
Am 2. und 3. Juni 2025 fand in der Evangelischen Akademie in Bad Boll die Leitungskonferenz der Notfallseelsorgesystem in Baden-Württemberg statt. Verantwortliche und Führungskräfte der Notfallseelsorge (NFS) aus den Landeskirchen in Baden und Württemberg sowie den Diözesen Rottenburg-Stuttgart und Freiburg trafen sich, um aktuelle Entwicklungen zu besprechen, Erfahrungen auszutauschen.
Die Frage der Einbindung der Kirchen und damit auch der NFS in den Zivilschutz, die Arbeit des Kriminaldauerdienstes und die Unterstützungsmöglichkeiten der Diakonie Katastrophenhilfe haben uns gezeigt, welch große Herausforderungen vor uns liegen. Eines scheint gewiss: einfache Antworten zu all diesen Themen gibt es nicht.
Die Konferenz diente nicht nur dem Austausch über aktuelle Themen, sondern auch der Planung zukünftiger Schritte. Zentrale Anliegen waren die Weiterentwicklung der Ausbildungskonzepte und die Finanzierung der Systeme, um den Anforderungen einer sich wandelnden Einsatzlandschaft gerecht zu werden. Zudem wurde die Bedeutung der Vernetzung auf regionaler und überregionaler Ebene betont, um eine schnelle und effektive Hilfeleistung in Krisensituationen zu gewährleisten.
Ev. Akademie Bad Boll – Leitungskonferenz der Notfallseelsorgesysteme
Mit einer Spende in Höhe von 300 Euro haben die Montagsmänner Pfullendorf vom Turnverein Pfullendorf ein deutliches Zeichen der Anerkennung und Unterstützung für die wichtige Arbeit der Notfallseelsorge im Landkreis Sigmaringen gesetzt.
Die symbolische Übergabe der Spende fand am 3. Mai 2025 im Rahmen des wöchentlichen Spiels der Montagsmänner statt. Die Summe wurde bei einer Besenwirtschaft während der Fasnet gesammelt und soll gezielt der ehrenamtlichen Arbeit der Notfallseelsorger zugutekommen. „Uns ist wichtig, Menschen zu unterstützen, die anderen in den schwersten Momenten beistehen“, sagte Rudi Griener von den Montagsmännern bei der Übergabe.
Die Notfallseelsorge ist rund um die Uhr einsatzbereit, um Betroffenen nach schweren Unfällen, plötzlichen Todesfällen oder anderen belastenden Ereignissen beizustehen – eine Aufgabe, die nicht nur große psychische Stärke, sondern auch gesellschaftliche Anerkennung verdient.
Johannes Schramm vom Leitungsteam der Notfallseelsorge nahm die Spende dankbar entgegen. „Diese Unterstützung hilft uns nicht nur finanziell, sondern zeigt auch, dass unsere Arbeit gesehen und wertgeschätzt wird“.
Die Montagsmänner Pfullendorf engagieren sich regelmäßig für soziale und gemeinnützige Projekte in der Region und tragen dadurch aktiv zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei.
PSNV fordert die Routinen der Einsatzkräfte mit verändertem Szenario
Wie jedes Jahr fand an einem Wochenende rund um Ostern auf dem Truppenübungsplatz bei Stetten a.k.M. die große Feuerwehrübung „Roter Heuberg“ statt. Zwei Tage lang übten mehr als 800 Einsatzkräfte ganz unterschiedliche Einsatzszenarien wie z.B. Gebäudebrand, Fahrzeugbrand, Technische Hilfe, Menschenrettung, Notfall-Türöffnung, Absturzsicherung, Fahrzeug-Geländebahn, Wald- und Flächenbrandbekämpfung und Sonderlagen.
Auswertung der PSNV-Station
In diesem Jahr organisierte die PSNV / AG NFS im Landkreis Sigmaringen zum zweiten Mal eine eigene Station zum Thema: „Gewalt gegen Einsatzkräfte“. Ein Thema, das zunehmend an Bedeutung gewinnt. An beiden Übungstagen führten bei strahlendem Sonnenschein jeweils 18 Mitglieder der AG NFS Sigmaringen zusammen mit KollegInnen des ENT Konstanz und der Jugendfeuerwehr aus Krauchenwies die ankommenden Feuerwehren durch eine pikante Kinder-Rettungsaktion.
„Randalierer“ nähern sich dem eintreffenden LöschzugDer Löschzug setzt sich mit den Störungen auseinander
Nach dem Motto, „wer bei Übungen gut zusammenarbeitet, kann auch gemeinsam Krisen bewältigen“ zeigten alle ihr ganzes Können, das oft von jahrelanger Einsatzerfahrung geprägt war, und stärkten ganz nebenbei das eigene Miteinander und Teamfeeling. Ein ganz großer Dank gebührt dabei den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Krauchenwies, die das Szenario richtig lebendig und dynamisch gestalteten. Die Gruppe erlebte unvergessliche Momente, von denen sie noch lange erzählen werden. [Bericht: Johannes Schramm / Bilder KFV Zollernalb]
PSNV-Team Roter Heuberg 2024Linus und Chantal Aphrodite beobachten „gespannt“ die Übung
Am 15. Dezember 2023 lud das Diakonielädele Mengen zur Spendenübergabe in den Gemeindesaal der Paulusgemeinde in Mengen. Jedes Jahr erwirtschaftet es durch den Verkauf gespendeter Waren – wie Kleidung, Bettwäsche, Textilien, Schuhe – Gewinne, die für gemeinnützige Zwecke und Menschen in Not weitergegeben werden.
2023 wurde auch der AG Notfallseelsorge im Landkreis Sigmaringen eine großzügige Spende von 500,- € übergeben. Der Sprecher der AG Notfallseelsorge Winfried Fritz und Johannes Schramm vom Leitungsteam bedankten sich im Namen aller ehrenamtlichen Mitstreiter ganz herzlich für die Unterstützung.
Johannes Schramm und Winfried Fritz als Vertreter des Leitungsteams der Notfallseelsorge mit dem Scheck
Mama, was macht eigentlich so ein großer Hund beim Stand der Notfallseelsorge? Darf ich den streicheln? So oder so ähnlich hörte man es ganz oft am Informationsstand der Notfallseelsorge beim Blaulichttag der Feuerwehr Sigmaringen am 8. Juli 2023. Über den Begleithund „Linus“ ergaben sich schnell Gespräche mit den Eltern und Erwachsenen über ganz andere Themen und die konkreten Aufgaben der Notfallseelsorge. Als Zeichen der guten Zusammenarbeit und der gegenseitigen Wertschätzung war auch die Notfallseelsorge bei Blaulichttag der Feuerwehr Sigmaringen mit von der Partie und stellte ihr Arbeit vor.
Und natürlich ließ sich Linus gerne streicheln. Für alle die sich jetzt wundern wo er denn auf dem Bild ist: Als Neufundländer mit dichtem warmem Fell war es ihm einfach zu heiß und er hat sich zeitweise unter den benachbarten Feuerwehrautos in den Schatten zurückgezogen.
Auf dem Bild vlnr: Daniela Ziemer, Elke Gehrling, Verena Kienle, Johannes Schramm und Ulrika Burth
Mit einem ersten Fortbildungsabend rund um das Thema Notfallseelsorge, haben Mitte Februar sechs angehende Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger ihre ca. zweijährige Ausbildung begonnen. Die Ausbildung geschieht im Landkreis Sigmaringen in verschiedenen Ausbildungseinheiten und Kursen. Je nach beruflicher Qualifikation ist parallel zu den vor Ort stattfinden Ausbildungsmodulen zunächst noch eine Zusatzqualifikation in Gesprächsführung erforderlich, die von der Notfallseelsorge Sigmaringen finanziert wird.
Neben einem Praktikum beim Rettungsdienst als auch im Krankenhaus Sigmaringen und den insgesamt 13 Fortbildungsmodulen steht von Anfang an das Thema „Einsatzerfahrung sammeln“ im Vordergrund. Erfahrene Kolleginnen und Kollegen nehmen die Neuen mit in den Dienst und stehen im Anschluss für Reflexion und Austausch zur Verfügung. Dadurch können die verschiedenen Einsatzstichworte aus den Fortbildungsabenden mit der Realität verbunden und eigene Erfahrungen gesammelt werden. Abgerundet wird die Ausbildung mit dem zweiwöchigen „Grundkurs Notfallseelsorge“ auf Landesebene. Wenn alle Ausbildungsteile abgeschlossen sind, werden unsere „Neuen“ per Handschlag als ausgebildete Kolleginnen und Kollegen für den Dienst als Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger von der jeweiligen Diözese bzw. Landeskirche beauftragt. Alle Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger sind als Fachberater Seelsorge aktives Mitglied ihrer jeweiligen Heimatfeuerwehr.
2023 – Ausbildundungsmodul für neue MitarbeiterInnen2023 – Neue Mitarbeiter*innen bereiten sich auf ihren Dienst als Nofallseelsorger*innen vor